Kulturkreis Wienhausen

Seit über 70 Jahren fördert der Kulturkreis Wienhausen e.V. Kunst und Kultur in Wienhausen - im Sommerrefektorium vom Kloster Wienhausen.

Freitag, 28. Februar 2020, 20:00 Uhr im Sommerrefektorium des Klosters Wienhausen

„Nichts ist kälter als der Tod“

Über 120 Bücher, übersetzt in insgesamt 30 Sprachen! Über 2.000 Lesungen in ca. 1.000 Schulen, Bibliotheken und Buchhandlungen! Das ist die Bilanz dieser brillianten Schriftsteller, die eine einzigartige Schaffensweise ihrer Werke beschreiben - hier bei uns im Kloster!

Einen kleinen Einblick in ihre Lesung "Nichts ist kälter als der Tod" gewähren die beiden Autoren hier.

Winter in Norwegen. Schnee, Kälte und Dunkelheit. 14 Tote einer Theatergruppe in einem Reisebus, der auf einem zugefrorenen See eingebrochen ist. Aber das Unglück war kein Unfall, das Eis war präpariert. Ein Mord ohne Motiv. Ein Mörder, dessen Plan nicht aufgegangen ist. Eine weitere Mädchenleiche in einer Regentonne, viele Kilometer entfernt, in Dalsland in Schweden. Es gibt einen Zusammenhang. Doch das Team um den Sonderermittler Jan-Ole Andersen und die Kriminalkommissarin Kristina Bygholm aus Kristiansand begeht in dem Moment, in dem es sich nur auf eine einzige Spur konzentriert, den schlimmsten Fehler, den die Polizei machen kann. 


Die Hauptpersonen:

Jan-Ole Andersen - ist Sonderermittler einer Spezialeinheit der Polizei, sitzt zwischen allen Stühlen und steht am Ende mit einem Bein im Gefängnis.

Merette Schulman - ist Psychologin, sitzt im Rollstuhl und steht plötzlich ganz alleine da. 

Kristina Bygholm - ist Kriminalkommissarin in Kristiansand und steht auf ihren Job, ihren Porsche – und auf Jan-Ole. In dieser Reihenfolge.

Aksel - steht von den Toten wieder auf.

Der Staatssekretär - arbeitet im Ministerium für Immigration und Integration und steht nicht auf Flüchtlinge. 

Sein Fahrer - steht unerwartet mit einem Gewehr in der Hand da. 

Ein Elchbulle - ​steht gut versteckt in einem Tannendickicht und fragt sich, was genau da eigentlich gerade passiert.

Biographien:

Wolfram Hänel wurde 1956 in Fulda geboren (im Herz-Jesu-Krankenhaus am Frauenberg), kam 1959 nach Hannover, hatte eine schöne Kindheit im Rehmer Feld, aber keine sehr schöne Schulzeit auf der Leibnizschule (einer gymnasialen Lehranstalt für Knaben), ist einmal sitzengeblieben und einmal durch's Abitur gefallen (beide Mal wegen Mathe und Latein), wollte erst Kegeljunge werden, dann Bäcker, später Architekt, Autorennfahrer, Rettungsschwimmer, Skilehrer, Hippie, Rockmusiker und schließlich Filmemacher.
Hat den Kriegsdienst verweigert, sich für ein Kunststudium an der Hochschule der Künste in Berlin beworben, ist abgelehnt worden, aber trotzdem nach Berlin gegangen (weil Ulrike da gewohnt hat!), hat Deutsch und Englisch studiert und wäre fast Lehrer geworden - nur dass dann gerade keine Lehrer eingestellt wurden, als er fertig war!
Also hat er erstmal in Hannover am Theater als Plakatmaler und Bühnenfotograf gearbeitet, und danach in einer Werbeagentur und dann wieder im Theater - und dann hatte er keine Lust mehr, Lehrer zu werden. Sondern hat das Würfelspiel "Kröpcke" erfunden, einen Reiseführer über Irland geschrieben und versucht, Dänisch zu lernen.
Als nächstes hat er angefangen, Theaterstücke zu schreiben. Weil er ein paar Theaterstücke, die er gesehen hatte, so doof fand, dass er wissen wollte, ob er selber das nicht besser hinkriegt. Und dann hat Schreiben ihm so viel Spaß gemacht, dass er es zu seinem Beruf gemacht und nicht nur Theaterstücke, sondern auch Geschichten und Romane für Kinder und Jugendliche geschrieben hat. Oft ziemlich verrückte Geschichten, bei denen manche Leute manchmal gesagt haben: "Glaub ich nicht." Aber alle Geschichten sind wahr und genau so passiert. Oder fast genau so jedenfalls. Und wer's nicht glaubt, hat selber Schuld!

Inzwischen gibt es auch ein paar schöne Romane für Erwachsene von Wolfram Hänel. Insgesamt sind über 120 Bücher von ihm erschienen, die in 30 Sprachen übersetzt worden sind. Heute lebt und schreibt er meistens in Hannover, zusammen mit seiner Frau Ulrike Gerold und dem Border Collie "Paddy Carlos Taoiseach". Und immer mal wieder ist er auch in der Nähe von Kilmore Quay, einem kleinen Hafen im Südosten von Irland. Wo seine besten Freunde wohnen und Theater machen - wenn sie nicht gerade als Piraten verkleidet zu den Saltee Islands hinaussegeln...


Ulrike Gerold wurde 1956 in Peine bei Hannover geboren, studierte Deutsch, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte in Berlin und wollte entweder Journalistin werden oder Dramaturgin am Theater.
Erstmal aber schrieb sie für eine kleine Zeitung in der Schweiz über Präzisionsuhren, Schokoladenhersteller und Hausbesitzer. Dann für eine große Zeitung in Norddeutschland über Milchkühe, Fischhändler und Hausbesetzer.
Dann ging sie endlich ans Theater. Und stritt sich mit Regisseuren, ärgerte sich über Schauspieler, verzweifelte an Intendanten. Klebte jede Menge Programmhefte zusammen und trank literweise schwarzen Kaffee. Bis sie keine Lust mehr dazu hatte und lieber Reisegeschichten fürs Radio geschrieben hat. Über einsame Ferienhäuser in Norwegen, ein Badehotel in Dänemark und eine kleine Insel an der Westküste von Irland, auf der durch Zufall jede Menge Gold gefunden worden ist. Aber die Insulaner wollten das Gold gar nicht haben! Eine sehr spannende Geschichte! 
Ungefähr zur gleichen Zeit  hat sie auch angefangen, Sachbücher für Kinder zu schreiben. Zum Beispiel über Räuber. Oder über Vulkane, Erdbeben, Haie und große und kleine Zootiere. Und ein Buch über den Beruf Zahnarzt!
Außerdem hat sie große Veranstaltungen und Feste organisiert, mit Jongleuren, Feuerschluckern und Seiltänzern, Glasfressern, Bärenführern und Zauberkünstlern ...

Heute lebt und schreibt Ulrike Gerold zusammen mit Wolfram Hänel und ihrem Border Collie meistens in Hannover. Oder auch in Berlin-Kreuzberg.  Und manchmal in der Nähe von Kilmore Quay, einem kleinen Dorf im Südosten von Irland. Trotzdem möchte sie aber gerne irgendwann mal nach Cochabamba in Bolivien. Irgendwann mal. Hauptsache möglichst bald.


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