Kulturkreis Wienhausen

Seit über 70 Jahren fördert der Kulturkreis Wienhausen e.V. Kunst und Kultur in Wienhausen - im Sommerrefektorium vom Kloster Wienhausen.

Freitag, 30. August 2019 • 20.00 Uhr • Sommerrefektorium

Würzburger  Klaviertrio: Clara Schumann zum 200. Geburtstag 

Als Würzburger Klaviertrio konzertieren die Geschwister Karla-Maria und Katharina Cording (Klavier und Violine) mit  Peer-Christoph Pulc (Violoncello) seit 2001 im exklusiven Rahmen, z.B. anlässlich der Verleihung des Deutschen Kulturpreises an Daniel Barenboim. Gastspiele bei renommierten Festivals im In- und Ausland, damit verbundene Rundfunk- und TV-Übertragungen (Bayerischen Rundfunk, BR-alpha, NDR, Radio Bremen und Deutschlandradio Kultur), beachtliche CD-Aufnahmen ... 



© Klaviertrio Würzburg











Programm 30. August 2019

 

Clara Schumann (1819-1896)
Trio g-moll op. 17
Allegro moderato - Scherzo - Andante - Allegro


 

 

Johannes Brahms (1833-1897)

 

 

Trio für Viola, Violoncello und Klavier a-moll op. 114
Allegro - Adagio - Andantino grazioso - Allegro

 

 


 

 

- Pause -

 

 


Johannes Brahms

 

 Trio H-Dur op. 8  
Allegro con brio - Scherzo: Allegro molto -
  Adagio - Allegro



  Klaviertrio Würzburg

Karla-Maria Cording - Klavier
Peer-Christoph Pulc - Violoncello 
Katharina Cording - Violine, Viola

(von links nach rechts)

 



© Klaviertrio Würzburg

Das Klaviertrio Würzburg zählt zu den arriviertesten seiner Art. Seit der Gründung im Jahr 2001 haben die Schwestern Katharina Cording, Karla-Maria Cording und der Cellist Peer-Christoph Pulc stetig ihre Fähigkeiten erweitert und verfeinert: in ihrer Klanglichkeit wirken sie wie aus demselben Guss. Die Presse konstatierte „herausragende Kompetenz“, „imponierende und temperamentgeladene Virtuosität“ im Verein mit „hellwacher Spontaneität“ und „mitreißendem Schwung“ als Ergebnis jahrelanger Arbeit und Konzertierens.

Das Klaviertrio Würzburg gibt ganzjährig Gastkonzerte im In- und Ausland und im Rahmen renommierter Festivals. So war es u.a. zu hören im Münchner Gasteig, vor dem Bode-Museum in Berlin, in der Friedrich-Ebert-Halle Hamburg, dem Regentenbau Bad Kissingen, der Nürnberger Meistersingerhalle, Paris Marais, im Wildt'schen Haus Basel, bei den Mendelssohn-Festtagen Leipzig, den Musikfesttagen an der Oder, Musée des Beaux Arts Caen, Joseph-Haydn-Saal Wien, Alte Aula Heidelberg, in der Dresdner Frauenkirche, bei der Deutschen Schubert-Gesellschaft, den Jüdischen Kulturtagen Bad Kissingen, der Sächsischen Mozart-Gesellschaft, Chopin Society of Texas, den Bayreuther Festspiel-Soiréen, dem Hohenloher Kultursommer, Oberstdorfer Musiksommer, den Würzburger Bachtagen oder beim Mozartfest Würzburg. 

Das Würzburger Klaviertrio spielte auch zur Verleihung des Deutschen Kulturpreises an Daniel Barenboim in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche.

Bei Keferstein Records sind vier CDs des Trios erschienen: Carl Maria von Weber/ Franz Schubert/ Heinrich Wilhelm Ernst u.a. (2015), Saint-Saëns/ Dvořák (2012), Brahms (2008), Mendelssohn/ Chopin/ Liszt (2005). Aufnahmen des Ensembles wurden von mehreren Rundfunksendern ausgestrahlt, so u.a. beim BR, NDR, WDR 3, MDR, Deutschland Radio Kultur.

Das Repertoire des Ensembles umfasst derzeit über 70 Klaviertrios, darunter einige selten aufgeführte Werke, aber auch zeitgenössische Kompositionen von Erkki Sven Tüür oder Thomas Stöß, dessen Suite das Trio 2016 uraufgeführt hat.

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ulrich Konrad präsentiert das Klaviertrio Würzburg alljährlich in der Würzburger Residenz einen Kammermusikzyklus. In über 30 Konzerten kamen beispielsweise alle Klaviertrios von Beethoven einschließlich des Tripelkonzerts, Dvorák, Schumann und Brahms zur Aufführung.

© Klaviertrio Würzburg

Karla-Maria Cording (* Würzburg) studierte Klavier bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling in Hannover und Prof. Margarita Höhenrieder in München. Katharina Cording (* Würzburg) studierte Violine bei Prof. Wanda Wilkomirska in Mannheim und bei Prof. Sören Uhde in Würzburg sowie am Salzburger Mozarteum. Peer-Christoph Pulc (* Berlin) studierte Violoncello an den Musikhochschulen in Lübeck, Würzburg und Mannheim bei Prof. Michael Flaksman und Prof. Siegfried Palm. 

Die drei Musiker lehren an der Universität bzw. an der Musikhochschule Würzburg.

www.trio-wuerzburg.de
Hörproben als Video


Hier ein Auszug von einigen Pressestimmen:

Klaviertrio Würzburg: Atem anhalten bei Ravel
"Nach dieser starken Wiedergabe konnte man bei Maurice Ravels berühmtem Klaviertrio von 1914 geradezu den Atem anhalten. (...) Viel zu selten erlebt man ein dermaßen homogen aufspielendes Ensemble mit bewundernswert geschlossenem und kompaktem Klang, der dabei doch plastisch jedes Detail offenbarte. Das war technisch und musikalisch allererste Sahne. Hoffentlich auf baldiges Wiederhören mit den dreien aus Würzburg." SAARBRÜCKER ZEITUNG

"Klaviertrio Musik vom Feinsten, das ist das Klaviertrio Würzburg, das sich still und nicht nur leise, seit seinem Bestehen an die Spitze der Klaviertrios gespielt hat. Dennoch gelten sie fast als Geheimtipp, denn die drei Musiker legen wenig Wert auf Preise und Publicity - vielmehr liegt ihre ganze Konzentration auf der Musik, die sie interpretieren. Sie haben einen ganz eigenen und homogenen Klangstil entwickelt, der jedes ihrer Konzerte auch für nicht ausgewiesene Klassikhörende zu einem besonderen Hörerlebnis macht." EIFELZEITUNG

"Es ist dieses unbeschreibliche Spiel, das so dicht ist, dass es einen fast erschlägt. Kein Moment, wo man sich entspannt in seinen Stuhl zurückfallen lassen kann. Man kann nur mitgehen mit dieser Musik, sich ihr hingeben und unterordnen, so wie es Karla-Maria Cording, Katharina Cording und Peer-Christoph Pulc vom Klaviertrio Würzburg tun. Jeden Ton spielen sie mit einer Konzentration und Eindringlichkeit, als ob es um ihr Leben gehen würde." DER PATRIOT

"Nach der Pause das Trio für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 87 von Johannes Brahms, (...). Ein komplexes Werk, voller Schönheiten und Feinheiten und Herausforderungen. Die hohe Schule des Hörens. Die Würzburger musizieren schlicht wundervoll." SÜDWESTPRESSE

Mit Werken von Schubert, Saint-Saens und Smetana hinterließ das Klaviertrio Würzburg einen bleibenden Eindruck. "Wie sie ohne schillerndes orchestrales Beiwerk, doch ungemein präsent die Bühne mit ihren Instrumenten füllten, wie sie versunken die Töne aus ihren Saiten und Tasten locken - diese unprätentiösen Momente des Kammermusikkonzerts machten den Abend allein schon zu einem Erlebnis. (...) Einmal mehr erwiesen sich die Künstler als herausragende Musiker, die sich nicht nur viel Zeit für Übergänge und Stimmungswechsel nahmen, sondern die klanglichen Ausdrucksschattierungen des Werkes mit einer selten gehörten Intensität umzusetzen wußten." KÖLNER STADTANZEIGER

"Die drei Musiker überzeugten das Publikum mit dem Trio a-moll op. 50 von Tschaikowski. Eindrucksvoll bewiesen sie damit, warum ihnen ein derartig guter Ruf vorauseilt." FRANKFURTER NEUE PRESSE

"Zum letzten Konzert der Saison der Pro-Musica-Reihe kam das Würzburger Klaviertrio in den wohlgefüllten Spiegelsaal und demonstrierte überzeugend und bewegend die hohe Kunst des Triospielens. Wie aus einem Guss spielen hier drei Musiker zusammen, empfinden gemeinsam und wahren doch ihre Individualität." DONAUKURIER

Virtuose Ideenvielfalt: "Das Publikum des Rathauskonzertes war am Samstagabend wieder einmal so hin und weg von dem feinfühligen, präzisen Zusammenspiel der drei Solisten des "Würzburger Klaviertrios", daß es zunächst und spontan nach jedem effektvoll schließenden Satz des Trios e-moll op. 92 von Camille Saint-Saens bewundernd applaudierte und Bravo rief." COBURGER NEUE PRESSE

"Bestechend klar im Ton, elegant und souverän im Spiel, nuancenreich in der Gestaltung: So präsentierte sich das Klaviertrio Würzburg auf Einladung des Vereins Gießener Meisterkonzerte (...). Ein Rad schien ins andere zu greifen, Detail um Detail blitzte auf, ohne dass der große Zusammenhalt aus den Augen verloren wurde. Im Kraftfeld zwischen Pathos und Melancholie ließen die Interpreten aber auch immer wieder den unverkennbaren Smetana mit seinem böhmischen Tonfall, dem spezifischen Musikantentemperament und den punktierten Rhythmen hervortreten (...). Mit dem stürmischen Presto-Finale, in dem sich am Ende doch noch das versöhnliche Dur durchsetzt, krönten die Musiker ihre Darbietung, die in ihrer Intensität nahe ging und mit jedem Takt kammermusikalischen Geist atmete." GIESSENER ANZEIGER

"In vollendeter Form bot das Klaviertrio Würzburg Mendelssohns Trio d-moll op. 49: Schwärmerisch, frei und energiegeladen gestaltete es die weitgespannten Linien des Molto allegro agitato, und breitete innig den Zauber der Rührung im Andante aus, den Charakter eines Lieds ohne Worte treffend. Einen flirrenden, fieberhaften Wirbelwind ließen die drei Musiker im Scherzo aufleben, die Töne geisterhaft im Halbschatten glitzernd und funkelnd wie ein Kometenschweif erscheinen, und mit dem pianissimo des Finalebeginns verbindend. Dieses Allegro assai appassionato pulsierte in rhythmischer Steigerung, das romantischen Pathos auskostend und feurig vollendend. Das musikberauschte Publikum verlangte schließlich mit gewaltigem Applaus Zugaben. Mit einem Satz aus Dvoraks „Dumky“-Trio und dem Allegretto aus Mozarts G-Dur Trio KV 564 beendete dies begnadete Ensemble den Abend." MÜNCHNER MERKUR

"Da pulsierte das Leben, virtuose Passagen im Klavier wechseln mit köstlichen Kommentaren der Streicher, man erzählte in bewundernswerter Weise diese lebendige und prallvolle Musik mit ihren häufigen Tempoveränderungen, ein wahres musikalisches Feuerwerk, hinreißend gebracht. Es hielt einen kaum auf dem Stuhl." WESER-KURIER BREMEN

Mit Schwung und Leidenschaft. Zuhörer im Forum Jacob Pins feiern das Trio Würzburg mit Ovationen. Brillant, mitreißend, betörend schön: Was das Trio Würzburg dem Publikum bei seinem jüngsten Gastspiel im Forum Jacob Pins an Hörgenüssen bot, war Superlative wert. (...) Alle drei verstehen es meisterhaft, Virtuosität in den Dienst intensiven Ausdrucks zu stellen und die charakteristischen Klangfarben ihres Instruments aufs Herrlichste zur Geltung zu bringen." NEUE WESTFÄLISCHE

„Daniel Barenboim bedankte sich in der Allerheiligen-Hofkirche für die Verleihung des Deutschen Kulturpreises (…) Eine erstaunlich ambitionierte musikalische Eröffnung der Feier bot das Klaviertrio Würzburg, und eine nicht minder kunstvolle, aber auch tief schürfende Laudatio liefere SZ-Musikkritiker Joachim Kaiser.“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG